Seit 30 Jahren werden neue Baubiologen/Baubiologinnen in unterschiedlichen Kurskonzepten ausgebildet. Das Beispiel des IBN- Fernlehrganges „Baubiologie/Bauökologie“ aus Deutschland, der Hochschulkurs des Energieinstitutes Vorarlberg aus Österreich und das seit 13 Jahre bewährte Modell des modularen Nahunterrichts in der Schweiz zeigen verschiedene Modelle auf. Kursteilnehmer und Absolventen des schweizerischen Fachkurses „Baubiologie/Bauökologie“ berichten von Ihrer Motivation, sich in nachhaltigem und gesundem Bauen weiterzubilden und wie sie dieses Wissen in ihren Berufsalltag integrieren. Die Vertreter der Bildungsstelle Baubiologie berichten über ihr Konzept, ihre Erfahrungen und die zukünftige Ausrichtung des Kurses und der Ausbildungsinhalte. Derzeit entwickelt die Bildungsstelle ein ausbildungsrelevantes Berufsbild, das zur Grundlage der baubiologischen Fachausbildung in der Schweiz dienen soll.
Das aktuelle Heft widmet sich umfassend den Angeboten, den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen der baubiologischen Fortbildung und setzt diese in Vergleich zu ähnlichen Ausbildungswegen im deutschsprachigen Raum.
Der umfassende Serviceteil versammelt in bewährter Weise Wissenswertes rund um das Thema der Wohngesundheit, sowie aktuelle Informationen und Termine aus den Regionalgruppen, dem Verein und der Fortbildung. Weiterhin berichtet diese Ausgabe von Ergebnissen der Hausuntersuchungen in einem bei der SIB-Werkschau 2007 ausgezeichneten Gebäude, stellt experimentelle Gebäudetechnik am Beispiel von LED- Beleuchtung vor, beschreibt Nutzen und Risiken von Hornissen in Gebäuden und versammelt vielfältige Kurzmeldungen aus dem baubiologischen und ökologischen Schaffen.
Die Beiträge sind in Zusammenfassungen auch auf italienisch und französisch zu lesen.
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