Ohne das Handwerk gäbe es kein Bauwerk. Dennoch wird die Qualität und der persönliche Einsatz der ausführenden Handwerker am Bau immer wieder und immer öfter gering geschätzt. Dabei können die Bewohner auch nach der Fertigstellung mit ihren Händen die Qualität der Herstellung direkt erspüren. Dieses Heft der Baubiologie befasst sich somit mit der Bedeutung des Handwerkes für bauliche Qualität, mit dem sinnlichen Erlebnis von gebauter Umwelt für ihre Benutzer und mit der Thematik der täglichen Sachzwänge im Baugewerbe, besonders Kosten- und Termindruck. Im Interview schildert Schreinermeister Ueli Schoch aus Handwerkersicht das Verständnis von „befriedigender Arbeit“ und in einer Reportage wird über die Pigmentmehl- Gewinnung von Naturocker berichtet und die Verwendung für Wandfarben erläutert.
Ein Bauporträt über den aktuellen Stand der ökosozialen Gemeinschaftsüberbauung von SIB-Vorstandsmitglied Marco Ramaioli in Lommiswil SO komplettiert den Thementeil. Weiterhin wird die Problematik der Zunahme von Feinstaubpartikeln in Innenräumen ins Verhältnis zu den gesetzlichen Grenzwerten im Aussenraum gesetzt und das Planungsinstrument des SIA- Deklarationsrasters Norm 493 (Deklaration ökologischer Merkmale von Baustoffen) eingehend erläutert.
Der umfassende Serviceteil versammelt die aktuellen Veranstaltungen und Tagungen rund ums baubiologische und ökologische Bauen in der Schweiz, sowie Berichte aus dem Vereinsleben und der baubiologischen Fachausbildung, sowie aus der gesamten Bandbreite baubiologisch-ökologischen Schaffens.
Die Beiträge sind in Zusammenfassungen auch auf italienisch und französisch zu lesen.
Das Heft ist über den Verein erhältlich und kostet im Einzelverkauf 11,- SFr. zzgl. Versandkosten.
Das Jahresabonnement kostet 45.- SFr. im Inland und 55,- SFr./37,- EUR im Ausland. Die Zeitschrift erscheint quartalsweise. Abonnementbestellungen können über das Vereinssekretariat getätigt werden.
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