Gebäudesanierung: Achtung Schadstoffe

Im Zuge der Industrialisierung des Bauprozesses seit den 30-Jahren bis in die 1990er Jahren wurden zahlreiche Baumaterialien in Gebäude eingebracht, die heute als Gebäudeschadstoffe und "Wohn-gifte" erkannt sind. Hierzu zählen neben Asbest, Holzschutzmittel HSM, PCB, Teer / PAK, Formal-dehyd, VOC Lösemittel, SVOC Weichmacher, Schwermetalle, wie auch künstliche Mineralfasern KMF. Inzwischen kommen die Gebäude dieser Zeit in den Erneuerungszyklus, so dass bei der Sanie-rung, Umnutzung oder beim Abbruch umsichtige Vorgehensweisen gefragt sind.

Angesichts der negativen Auswirkungen von Wohngiften auf Bewohner und die Erkennung beste-hender Gebäudeschadstoffe kann durch eine baubiologische Planung und Bauweise dies nachhaltig minimiert werden.

Das Referat erläutert Zusammenhänge, Vorgehensweisen und aktuelle Richtlinien in der Bauschad-stoffdiagnostik. Es zeigt auch auf, wie vergleichbare Probleme bei heutigen Bauten vermieden wer-den können.

Referent: Christian Kaiser, dipl. Architekt SIA und Baubiologe Projektleiter für Nachhaltiges Bauen und Schadstoffdiagnostik in einem Schweizer In-genieurbüro und Dozent an der HTWG Konstanz, sowie der Baukaderschule St. Gallen.

Flyer als pdf


23.05.2019

18:30 Uhr

Uni / PH-Gebäude, Frohburgstrasse 3, Luzern (beim Bahnhof) Erdgeschoss, Hörsaal 6

RG Zentralschweiz