Upcycling

Baubiologie - der nachhaltige Baukulturansatz:

Gemäss Daniel Stockhammer, Assistenzprofessor an der Universität Liechtenstein, wird sich bis 2050 der Baubestand verdoppeln. 40% des weltweiten Mülls und des Ressourcenabbaus entsteht durch die Bauwirtschaft.

In der Schweiz entstehen jährlich rund 80 bis 90 Millionen Tonnen Abfall. Die Bautätigkeit generiert den grössten Anteil des Abfallaufkommens in der Schweiz (84 Prozent) und davon jährlich rund 17 Mio. Tonnen (bzw. 19 Prozent) Rückbaumaterial. Rund 70 Prozent der Rückbaumaterialien werden der Verwertung zugeführt, da es sich um hochwertige Sekundärrohstoffe handelt. Beim Aushub- und Ausbruchmaterial liegt der Verwertungsanteil bei 75 Prozent. Die Menge an Rückbaumaterialien, die heute auf Deponien abgelagert oder in KVA verbrannt werden, ist mit über 5 Mio. Tonnen aber nach wie vor beachtlich. (Quelle: Bundesamt für Umwelt).

"Urban Mining und Recycling Units" sind hier hilfreiche und nachhaltige Ansätze mit dem Gedanken, dass das Bauen von "rückwärts" angeschaut werden muss. Sprich von seiner Entsorgung oder besser noch von der Wiederverwendung der Baustoffe.

In einer kleinen Wohnung in Dübendorf zeigt die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt Empa, wie das aussehen könnte.

Das neue Buch "Upcycling" ruft die Architekturwelt zum Umdenken auf.