Spielraum schaffen

Das Storchennest in Grabs - Eine wegweisende Wiegestube und KITA

Die Initianten Maria Louisa und Heinz Nüesch waren zwar am 7. September nicht zugegen, erfreulicherweise fanden dafür ca. 20 Personen der verschiedenen (Mit-) Organisatoren den Weg nach Grabs.

Jan Schmid führte uns durch sein erstes grösseres Bauprojekt als Architekt. Interessanterweise stand am Anfang nicht der Auftrag für ein baubiologischen Haus. Im Zentrum seines Anspruchs waren die Menschen, welche das Haus nutzen werden (Dies beweist sozusagen, dass das Baubiologie Modell funktioniert - bei welchem bekanntlich auch der Mensch im Zentrum steht.). Dazu investierte er viel Zeit in die Ausarbeitung des Grundrisses, teilweise auch in Anlehnung an Klosterpläne. So entstand ein Gebäude (-Komplex) mit durchdachten Wegen und Räumen, bei welchem der Garten der "geschützte", zentrale Ort sein soll.

Andreas Matt teilte uns im wunderbar gestalteten Wiegestuben Raum einige Details zur Ausführung der Oberflächen innen wie aussen mit. Der mit Strohballen gedämmte Holzständerbau wurde aussen mit Kalkputz und innen mit Lehm verputzt.

Claudia Lenggenhager vom Verein Spielraum-Lebensraum erläuterte den Ansatz der Pädagogin Emmi Pikler des unanimierten Spiels und beantwortete Fragen zum Betrieb der Wiegestube und Kindertagesstätte.

Im Anschluss an den Rundgang folgte der Ausklang beim Apéro, welcher für angeregte Gespräche genutzt wurde.

Hansjakob Eggenberger, 21.09.2020