Bildungszentrum Baubiologie | Exkursion

Im Zuge der Diskussionen um die Themen Gesundheit und Ökologie rücken natürliche und sehr energieeffiziente Bauweisen immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Unter diesen Aspekten besichtigen wir zwei spannende Objekte. 

Als Erstes besuchen wir in Märstetten ein Mehrfamilienhaus, welches mehrheitlich aus Stroh, Holz, Lehm und Kalk gebaut ist. Ein nichtalltägliches Objekt, zumal Stroh meistens bei Einfamilienhäusern verwendet wird. Die Konstruktionsweise ist einfach und erfüllt auch die Anforderungen an den Brandschutz. Das zukunftsweisende Objekt verfügt zudem über eine simple Haustechnik (Stückholzheizung, Warmwasser- und Photovoltaikkollektoren) und erreicht mit einer kontrollierten Lüftung den Minergie-A-ECO Standard.

In Ermatingen erfahren wir vom bekannten Solar-Architekten Peter Dransfeld einiges zur Planung eines Null-Energie Hauses. Trotz kompakter Bauweise und dank guter Raumausnützung verfügt das Einfamilienhaus über grosszügige Wohnräume. Das Minergie-P Haus wurde mit sichtbaren Massivholzplatten (Tragkonstruktion) gebaut und weisst grosse Fenster gegen Süden auf. Die Heizungs- und Lüftungsanlage (Kleinstwärmepume) entspricht der neusten Technik. So produziert auch die Solarstromanlage im Jahr mehr Energie, als die Bewohner brauchen.

Weitere Infos und offizieller Flyer


24.06.2017

Region Thurgau

Bildung