Am Samstag, 4. Juli, fand im Kloster St. Urban ein Anlass der Regionagruppe Zentralschweiz statt. Insgesamt 16 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in die umfassende Sanierung des sogenannten Sommerhauses zu erhalten.
Das Gebäude wurde zwischen 2020 und 2023 nach einem massiven Hausschwamm-Befall sowie weiteren Feuchteschäden vollständig saniert und für eine zukünftige Nutzung ertüchtigt. Besonders stark betroffen war die angebaute Kapelle. Die Schadensanalyse und das Sanierungskonzept wurden von BauBioPhysik Gerhard Bürkli erarbeitet.
Zum Auftakt stellte Stiftungspräsident Pirmin Jung die Geschichte und die heutige Situation des Klosters vor. Anschliessend erläuterte Peter Neidhart, damaliger Leiter der Baukommission, die baulichen Herausforderungen und das Ziel, das lange ungenutzte Gebäude nicht nur zu sanieren, sondern gleichzeitig für eine neue Nutzung vorzubereiten.
Gerhard Bürkli präsentierte die Untersuchungen zum Schadensbild sowie die Sanierung der Mauern. Werner Grüter von Haupt Holzbau zeigte auf, wie Fachwerk und Dach instand gesetzt und statisch ertüchtigt wurden. Dabei gelang es, gemeinsam mit der Denkmalpflege Lösungen zu finden, welche den historischen Charakter des Gebäudes bewahren und gleichzeitig eine nachhaltige Nutzung für die Zukunft ermöglichen.
Heute erstrahlt das Sommerhaus in neuem Glanz und fügt sich harmonisch in den idyllischen Klostergarten ein – ein gelungenes Beispiel dafür, wie denkmalgeschützte Bauten mit Fachwissen und Weitsicht für kommende Generationen erhalten werden können.
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